GdG St. Peter Mönchengladbach-West

Tägliches Glockenläuten um 12.00 Uhr

Ich denke an Dich...

(c) CC0 1.0 - Public Domain (von unsplash.com)
Di 24. Mär 2020
M. Peine und M. Kwasnitza

Liebe Kinder,

 

am liebsten treffen wir Christinnen und Christen uns persönlich. Wir reden und beten miteinander. Wir sprechen über Dinge die in unserem Leben wichtig sind und erzählen uns gegenseitig was wir erlebt haben.

Wenn wir Gottesdienst miteinander feiern, bitten wir Gott um seine Hilfe und wir bedanken uns dafür, dass er immer bei uns ist.

In der Hl. Messe bekommen wir das Hl. Brot, es soll uns stark machen für unser eigenes Leben. Gott will ganz in uns und unserem Leben sein.

 

Wir können uns zwar im Moment nicht persönlich treffen, aber das hält Gott nicht auf. Wir wollen uns dadurch auch nicht aufhalten lassen. Wir denken natürlich weiterhin an unsere Freundinnen und Freunde, unsere Familie und alle Menschen, die uns wichtig sind.

 

Wir könnten uns ein Zeichen ausmachen, damit wir wissen, dass wir aneinander denken. Wir sind dann in unseren Gedanken miteinander verbunden.

Dreimal am Tag läuten in unseren Kirchen die Glocken. Mittags um 12.00 Uhr kannst du es besonders gut hören.

Wir laden dich ein, wenn du das Mittagsläuten hörst, eine Minipause zu machen und kurz an die Menschen zu denken, die du lieb hast. Vielleicht möchtest du auch ein kleines Gebet sprechen und Gott bitten, dass er dir hilft.

Wenn du magst, kannst du einen Moment ganz still werden.

 

Wir halten es mit dem zweiten Frosch aus der Geschichte, die du am Ende findest, denn warum sollten wir nicht mehr aneinander denken, nur weil wir uns im Moment nicht sehen können?

 

Dir und Deiner Familie wünschen wir alles Gute und sagen

 

TSCHÜSS, bis zum nächsten Mittagsläuten!

 

Monika Peine und Melanie Kwasnitza

Gemeindereferentininnen der GdG St. Peter Mönchengladbach-West

 

 

 

 

Die Frösche in der Milch

Eines Tages trocknete die Sommerhitze einen Tümpel aus, in dem zwei Frösche lebten. Als alles Wasser verdunstet war, mussten sie den Tümpel verlassen. Doch so weit die beiden auch wanderten, sie fanden keinen Bach und keinen Teich. Halb verdurstet entdeckten sie in der Speisekammer eines Bauernhofs einen Krug voll frischer fetter Milch. Die Frösche konnten ihr Glück kaum fassen und hüpften sogleich hinein. Sie tranken und schmatzen bis sie nicht mehr durstig waren. Als sie wieder heraus wollten, schwammen sie zum Rand des Kruges. Doch der Rand hatte sich zu weit entfernt und sie rutschen an der glatten Wand immer wieder ab. Sie strampelten viele Stunden lang, aber alle Mühen schienen vergeblich. Schließlich waren sie so erschöpft, dass sie ihre Beine kaum noch bewegen konnten. Da meinte der eine Frosch: "Was hilft es, wenn wir uns plagen. Es ist aus!" Damit ließ er sich zu Boden sinken und ertrank. Der zweite Frosch gab jedoch die Hoffnung nicht auf. Er schwamm und strampelte die ganze Nacht weiter. Als es endlich Morgen wurde und die Sonne in die Kammer schien, saß der Frosch auf einem Butterklumpen. Er nahm all seine Kraft zusammen, sprang aus dem Krug und war gerettet.

Wer nicht aufgibt, auch wenn alles hoffnungslos zu sein scheint, der wird dafür belohnt.

 Quelle: Ursprung Aesop, nacherzählt von Moka